Als der Buddha seine erste Predigt im Hirschpark hielt, begann er das „Drehen des Dharmachakra“. Er wählte das schöne Symbol des Rades mit seinen acht Speichen, um den Edlen Achtfachen Pfad darzustellen. Die Lehre des Buddha dreht sich wie ein großes Rad, das niemals anhält, und führt zum Mittelpunkt des Rades, dem einzigen festen Punkt, dem Nirvana. Die acht Speichen am Rad stellen die acht Teile des Edlen Achtfachen Pfades dar. So wie jede Speiche benötigt wird, damit sich das Rad weiterdreht, müssen wir jeden Schritt des Pfades befolgen.
- Rechte Ansicht. Die richtige Art, über das Leben nachzudenken, ist, die Welt durch die Augen des Buddha zu sehen – mit Weisheit und Mitgefühl.
- Rechtes Denken. Wir sind, was wir denken. Klare und freundliche Gedanken bilden gute, starke Charaktere.
- Rechte Rede. Indem wir freundliche und hilfreiche Worte sprechen, werden wir von allen respektiert und geschätzt.
- Rechtes Handeln. Egal was wir sagen, andere erkennen uns an der Art, wie wir uns verhalten. Bevor wir andere kritisieren, sollten wir zuerst sehen, was wir selbst tun.
- Rechter Lebenserwerb. Das bedeutet, einen Beruf zu wählen, der anderen nicht schadet. Der Buddha sagte: „Verdiene deinen Lebensunterhalt nicht, indem du anderen schadest. Suche kein Glück, indem du andere unglücklich machst.“
- Rechter Anstrengung. Ein sinnvolles Leben bedeutet, stets unser Bestes zu geben und anderen gegenüber guten Willen zu haben. Das bedeutet auch, keine Anstrengungen für Dinge zu verschwenden, die uns selbst und anderen schaden.
- Rechte Achtsamkeit. Das bedeutet, sich unserer Gedanken, Worte und Taten bewusst zu sein.
- Rechte Konzentration. Konzentrieren Sie sich auf einen Gedanken oder ein Objekt gleichzeitig. Dadurch können wir ruhig werden und wahren Seelenfrieden erlangen.
Den Edlen Achtfachen Pfad zu befolgen, kann mit der Pflege eines Gartens verglichen werden, aber im Buddhismus pflegt man seine Weisheit. Der Geist ist der Boden und Gedanken sind Samen. Taten sind die Art, wie man sich um den Garten kümmert. Unsere Fehler sind Unkraut. Sie auszureißen ist wie Unkraut jäten. Die Ernte ist wahre und dauerhafte Glückseligkeit.
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